Über Bern

Zwar konnte man sich in der Schweiz bisher nicht darauf einigen, Bern zur Hauptstadt zu erklären, aber wir können uns trotzdem alle einig sein, dass die Bundesstadt und der Regierungssitz der Schweiz definitiv einen Besuch wert ist! Falls du davon bis jetzt noch nicht überzeugt bist, lass dich einfach auf dieser Seite inspirieren, denn wir haben hier alle wichtigen Informationen für deinen nächsten Besuch in Bern festgehalten. Viel Spaß!

Sehen: In Bern ist die komplette Altstadt eine einzige Sehenswürdigkeit. Zu drei Seiten von der Aare begrenzt, hat die Altstadt zumindest östlich der Zytglogge ihre mittelalterliche Struktur beibehalten können und beeindruckt mit ihren vielen Sandsteingebäuden und deren Lauben, die selbst mit modernen Geschäften gefüllt noch den alten Charme verbreiten. Neben der gut erhaltenen Struktur der Altstadt stechen besonders die Zytglogge, ein Turm mit astronomischer Uhr und Glockenspiel aus dem 15./16. Jahrhundert, und das gotische Berner Münster, die größte spätmittelalterliche Kirche in der Schweiz, heraus. Bei einem Spaziergang durch diesen Teil der Stadt kann man schnell vergessen, dass man sich in einer modernen Stadt und im 21. Jahrhundert befindet und genau darin liegt der große Reiz der Berner Altstadt.

Erleben: Die Zibelemärit (Zwiebelmarkt) ist wohl das eigenartigste bzw. eigentümlichste Fest Berns: Am vierten Montag im November huldigt die ganze Stadt im Rahmen eines Jahrmarkts, der eher ein Volksfest ist, der Zwiebel. Dann gibt es an diversen Ständen in der gesamten Altstadt geflochtene Zwiebelzöpfe in verschiedensten Kreationen zu bewundern und zu kaufen und diverse Zwiebelgerichte zu verköstigen. Auf andere Art und Weise sehr spektakulär geht es jährlich im Juli zu, wenn auf dem Berner Hausberg, dem Gurten, mit dem Gurtenfestival eines der größten Musikfestivals der Schweiz stattfindet. Das viertägige Festival, das neben der vorherrschenden Rockmusik auch andere Genres bedient, zieht Jahr für Jahr knapp 80.000 Musikfans an.

Genießen: Die Berner Küche ist überwiegend deftig und fleischlastig, bietet aber auch einige süße Highlights. Als deftige Hauptspeise aus der Region ist vor allem die Berner Platte aus diversen Sorten Fleisch und Wurst (beispielsweise Zunge, Speck, Rippchen), Sauerkraut und Kartoffeln bekannt. Zibelechueche (Zwiebelkuchen) gibt es zwar das ganze Jahr über, besonders aber zur Zibelemärit, dem großen Volksfest Ende November. Wer es etwas süßer mag, ist zum Nachtisch mit Meringue, einem Sahne-Baiser, besser bedient, oder nascht einfach zwischendurch Meitschibei oder Berner Lebkuchen, die beide mit Haselnüssen hergestellt werden.

Unser Toptipp:

Berner Münster

Die Altstadt von Bern ist so toll, da tut es uns nicht leid, hier nochmal auf sie zurückzukommen und das Berner Münster als unseren Toptipp vorzustellen. Zum einen ist die zwischen 1421 und 1575 erbaute Kirche einfach ein sehr schöner Sakralbau, dessen Erkundung sich vor allem mit einem Audioguide lohnt, zum anderen bietet das Münster einen großartigen Blick über Bern. Der Turm, der erst zwischen 1889 und 1893 auf seine jetzige Höhe von 100,6 m erhöht wurde, bietet mit Aussichtsplattformen auf 46 und 64 m Höhe nämlich die besten Panoramablicke über die Berner Altstadt. Und für die 5 Franken Eintritt bekommt man nicht nur diese Ausblicke, sondern mit 222 bzw. 312 Stufen auch noch ein Workout obendrein.

  • Wo: Münsterplatz 1, 3000 Bern
  • Wann: im Sommer täglich von 10:00 bis 16:30 Uhr, im Winter nur von 12:00 bis 15:30 Uhr, samstags immer 10:00 bis 16:30 Uhr, sonntags immer erst ab 11:30 Uhr
  • Weitere Infos: hier

 

In Bern von A nach B

Da man in Bern mit allen Verkehrsmitteln gut durch die Stadt kommt, kannst du bei der Wahl deines Fortbewegungsmittels eigentlich keine Fehler machen. Das wichtigste zu allen Optionen ist hier noch einmal zusammengefasst:

  • Die 5 Straßenbahn- und knapp 20 Buslinien des ÖPNV dienen in Bern in erster Linie der Verbindung der Außenbezirke mit dem Stadtzentrum. Neben Straßenbahn und Bus gibt es für den Nah- und Regionalverkehr auch die S-Bahn Bern mit mehreren Stationen im Stadtgebiet und Linien bis nach Biel, Solothurn und Thun. Der Bahnhof Bern ist der große Umsteigepunkt: Hier halten alle S- und Straßenbahnen sowie ein Großteil aller Buslinien. Zur Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel empfehlen wir die ÖV Plus-App, die zugleich Routenplaner, Fahrplanauskunft und Ticketschalter ist.
  • Die Fahrrad-Infrastruktur in Bern bessert sich zusehends. Erst im Juni 2018 ist das neue Fahrradverleihsystem Velo Bern mit 70 Fahrradleihstationen in der gesamten Stadt an den Start gegangen. Mittelfristig möchte Bern die Stadt noch fahrradfreundlicher machen und „Velohauptstadt“ der Schweiz werden, doch auch jetzt schon ist das Fahrrad gut geeignet, um Bern zu entdecken.
  • Eine kfzteile24-Studie aus dem Jahr 2017 hat Bern unter 100 Städten weltweit zur elftbesten fürs Autofahren erklärt. Als besonders positiv wurden die kaum vorhandene Aggressivität, das geringe Verkehrsaufkommen und die schnelle Erreichbarkeit des Flughafens ausgezeichnet, allerdings wurde Bern hier auch mit sehr viel größeren Städten verglichen. Insgesamt ist Bern aber dennoch recht autofreundlich. Die Frage ist nur, ob man das Auto für die meist recht kurzen Distanzen in der Stadt tatsächlich braucht.
  • Zumindest die UNESCO-Welterbe-Altstadt mit ihren tollen Arkadengängen sollte zu Fuß erkundet werden und auch sonst lädt die Stadt vielerorts zu netten Spaziergängen ein, beispielsweise entlang der Aare.

Nach Zürich - Nach Genf - Nach Basel - Nach Lausanne - Nach Winterthur - Nach Luzern - Nach Wien - Nach Innsbruck - Nach Linz - Nach Graz - Nach Bregenz - Nach München - Nach Stuttgart - Nach Frankfurt am Main - Nach Karlsruhe - Nach Berlin - Nach Paris - Nach London - Nach Amsterdam - Nach Rom - Nach Mailand


Nach Bern
mit dem Zug

Der Bahnhof in Bern ist der zweitmeistfrequentierte der Schweiz und aus der ganzen Schweiz gut zu erreichen. Die Strecke Zürich – Bern über Aarau und Olten ist die wichtigste der gesamten Schweiz und wird sehr häufig auf verschiedenen Linien bedient. Mit dem IC 1 geht es beispielsweise über Zürich aus St. Gallen und Winterthur (von hier auch IC 8) direkt nach Bern. Weitere Direktverbindungen im Fernverkehr nach Bern gibt es unter anderem aus Genf, Lausanne und Fribourg (IC 1 und IR 15), aus Brig und Thun (IC 6 und IC 8) sowie Interlaken (IC 61) und aus Basel über Olten (IC 6 und 61). Aus Luzern fährt zudem der IR 15 nach Bern. Die nahen Städte Biel, Fribourg und Thun sind sogar in das Netz der Berner S-Bahn integriert. Internationale Verbindungen nach Bern starten unter anderem in Paris und Mailand sowie mehrmals täglich in Berlin, von wo aus der ICE unter anderem über Braunschweig, Göttingen, Kassel, Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Basel nach Bern fährt.

Nach Bern
mit dem Fernbus

Innerhalb der Schweiz ist das sich noch formierende Busnetz ziemlich klein, aus Zürich, Genf und Chur geht es aber schon non-stop nach Bern. Aus Deutschland gibt es Busverbindungen aktuell hauptsächlich aus den großen Städten in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. International wird Bern vor allem aus Belgien, Paris und dem nahen Frankreich wie Lyon und Grenoble, sowie aus Norditalien und Österreich angesteuert.

Nach Bern
mit dem Flugzeug

Der kleine Flughafen Bern-Belp wird seit der Insolvenz von SkyWork Airlines Ende August 2018 im regulären Linienbetrieb nicht mehr angeflogen. Einzig Helvetic Airways bietet im Sommer noch Flüge in einige europäische Ferienregionen an.

Nach Bern
mit der Mitfahrgelegenheit

Mitfahrgelegenheiten in die Bundesstadt Bern findest du aus allen Landesteilen der Schweiz sehr regelmäßig und auch aus nahezu allen größeren deutschen und österreichischen Städten werden gelegentlich Mitfahrgelegenheiten nach Bern angeboten. Viele Angebote gibt es außerdem auch aus Frankreich. Sollte es aus deiner Stadt eine Mitfahrgelegenheit nach Bern geben, wirst du sie über fromAtoB nicht verpassen.